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Die Ortschaft Himmerich liegt in einer schwachen Mulde, die sich bis in das Wurmtal
erstreckt. Da die Wurm eine uralte Völkergrenze ist, wurde sie auch kirchliche Grenze.
Sie trennte einst die Bistümer Köln und Lüttich, früher Tongeren, so daß die
Himmericher, die zum Bistum Köln gehörten, die Toten nicht nach Randerath brachten, das
ja zum Bistum Lüttich gehörte, sondern auf dem Friedhof in Würm begruben. Politisch
gehörte Himmerich zum Amt Randerath.
Im Laufe von 3 Jahrhunderten benutzte man 28 verschiedene Schreibweisen für den Ort Himmerich. Nach 1730 wird die jetzige Ausdrucks- und Schreibweise Himmerich geführt.
Himmerich hat, da es so nahe bei der Stadt und Festung Randerath liegt, alle Kriegsnöte mitgemacht. Im Befreiungskrieg der Niederländer gegen die Spanier, im dreißigjährigen Krieg, stets erlebte es die Schrecken von Plünderungen.
Der Sage nach soll Himmerich früher auf der Parzelle "op et Hemmerich" gelegen haben. Es werden hier römische und andere Scherben und Hausteine gefunden.
![]() Wegekreuz an der Waldesruh |
![]() Schutzhütte Himmerich am Petanque-Platz |
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